Was ist eigendlich Hydroponik?

Ein kurzer Überblick

Die Hydroponik ist eine Anbauform, bei der Pflanzen direkt mit einer Nährlösung versorgt werden, anstatt dass Bakterien und Pilze im Boden organische Substanzen abbauen. Dadurch werden Mineralsalze freigesetzt und durch das Wasser für die Pflanzen verfügbar gemacht.

Sowohl bei der Hydroponik als auch beim konventionellen Gartenbau ernähren sich Pflanzen von wasserlöslichen Mineralstoffen. In der Hydroponik werden hochwertige Dünger eingesetzt, und das verwendete Wasser wird systematisch recycelt, um den Wasserverbrauch zu minimieren.

Bei der Hydroponik ist nicht das Wasser, sondern der Sauerstoff der Schlüssel zum Erfolg. Gute Hydroponiksysteme sorgen dafür, dass den Wurzeln stets ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht. Dadurch können im Vergleich zum herkömmlichen Anbau in der Erde höhere Erträge erzielt werden.

Hydroponiksysteme können die Ernteerträge erheblich steigern, ohne die Qualität der Pflanzen zu beeinträchtigen. Die Verwendung hochwertiger Dünger und Nährstoffe kann zu üppigeren Ernten führen, die mit weniger Wasser und Ressourcen angebaut werden als im herkömmlichen Erdbau.

Für den Einstieg in die Hydroponik gibt es zuverlässige und unkomplizierte Lösungen. Anfänger können im Internet oder bei uns viele Tipps finden. 

Für erfolgreiche Hydroponik sind einige Regeln zu beachten:

Optimale Umgebungsbedingungen sind wichtig, einschließlich der richtigen Raumtemperatur und ausreichender Frischluftzufuhr.

Die Qualität des Wassers ist entscheidend. Der Härtegrad des Wassers sollte bekannt sein, um eine entsprechende Nährstofflösung  zu verwenden.

pH- und EC-Werte sind wichtig für die Steuerung der Nährlösung. Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder alkalisch die Lösung ist, während der EC-Wert die Menge an Nährstoffen angibt. Es werden kostengünstige pH-Testkits und Messgeräte für pH und EC empfohlen.

Es gibt keinen idealen pH-Wert, da jede Pflanzenart unterschiedlich reagiert. Ein pH-Wert im Bereich von 5,5 bis 6,2 wird empfohlen, und leichte Abweichungen sind normal.

Es gibt spezifische EC-Wert-Empfehlungen für jedes Entwicklungsstadium der Pflanzen. Es ist wichtig, den EC-Wert im richtigen Bereich zu halten, da extreme Werte Stress verursachen können. Es wird empfohlen, den EC-Wert zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen .

Nährstoffe in der Hydroponik

Die Hydroponik ist eine innovative Methode des Pflanzenanbaus, bei der die Nährstoffe für die Pflanzen in einer speziellen Lösung bereitgestellt werden. Doch wie gesund sind diese Nährstoffe wirklich?

Eine typische Nährlösung für die Hydroponik besteht aus mehreren essenziellen Nährstoffen, die für das Pflanzenwachstum unerlässlich sind. Diese Nährstoffe können in zwei Hauptkategorien eingeteilt werden: makro- und mikroelemente.

Die makroelemente umfassen Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Kalzium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S). Diese Elemente werden von den Pflanzen in größeren Mengen benötigt und spielen eine wichtige Rolle bei der Synthese von Proteinen, der Energieübertragung und anderen grundlegenden Stoffwechselprozessen.

Die mikroelemente, auch Spurenelemente genannt, werden von den Pflanzen in geringeren Mengen benötigt, sind aber dennoch für ihr gesundes Wachstum unerlässlich. Zu den mikroelementen gehören Eisen (Fe), Mangan (Mn), Zink (Zn), Kupfer (Cu), Molybdän (Mo), Bor (B), Chlor (Cl) und Nickel (Ni). Diese Elemente sind an verschiedenen biochemischen Prozessen beteiligt und spielen eine wichtige Rolle bei der Aktivierung von Enzymen und anderen metabolischen Funktionen.

Die genaue Zusammensetzung der Nährlösungen kann je nach den spezifischen Anforderungen der angebauten Pflanzen und den Anbausystemen variieren. Die richtige Balance und Konzentration dieser Nährstoffe sind entscheidend, um eine optimale Pflanzengesundheit und Produktivität zu gewährleisten.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Zusammensetzung der Nährlösungen in der Hydroponik von Fachleuten und Experten entwickelt und optimiert wird. Die Auswahl der richtigen Nährstoffe und deren Konzentration hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Pflanzenart, dem Entwicklungsstadium der Pflanzen und den Umgebungsbedingungen.

Eine regelmäßige Überwachung der Nährlösung, einschließlich des pH-Werts und der Elektro-Leitfähigkeit (EC), ist ebenfalls wichtig, um sicherzustellen, dass die Pflanzen die benötigten Nährstoffe erhalten und keine Mangelerscheinungen auftreten.

Die Herstellung der Nährlösungen in der Hydroponik erfolgt in der Regel durch das Mischen von bestimmten Mineralstoffen und Spurenelementen in Wasser. Diese Mineralstoffe sind für das gesunde Wachstum der Pflanzen unerlässlich. Die genaue Zusammensetzung der Nährlösungen kann je nach den spezifischen Anforderungen der angebauten Pflanzen und den Wachstumsstadien variieren. In der Regel werden jedoch bestimmte Hauptnährstoffe in der Nährlösung berücksichtigt.

Die Hauptnährstoffe, die in den Nährlösungen für die Hydroponik enthalten sein müssen, sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K), auch als NPK bezeichnet. Diese Nährstoffe sind für das gesunde Wachstum der Pflanzen und die Entwicklung wichtiger Funktionen wie Photosynthese und Wurzelwachstum unerlässlich. Zusätzlich zu den Hauptnährstoffen können je nach den spezifischen Bedürfnissen der Pflanzen auch andere Mineralstoffe wie Kalzium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S) in die Nährlösungen aufgenommen werden. 

Die Mineralstoffe werden in der Regel in Form von wasserlöslichen Salzen, wie zum Beispiel Kaliumnitrat oder Magnesiumsulfat, in die Nährlösung eingebracht. Diese Salze lösen sich im Wasser auf und stellen die Mineralstoffe für die Aufnahme durch die Pflanzenwurzeln zur Verfügung. Es ist wichtig, die Konzentration der Mineralstoffe in der Nährlösung sorgfältig zu überwachen, um sicherzustellen, dass die Pflanzen die richtige Menge an Nährstoffen erhalten. Die Überwachung des pH-Werts der Nährlösung ist ebenfalls wichtig, da er das Aufnahmevermögen der Pflanzen für verschiedene Mineralstoffe beeinflusst.

Darüber hinaus können verschiedene Methoden wie das Mischen von vorgefertigten Düngemittellösungen oder die kontrollierte Zugabe von Nährstoffen in bestimmten Wachstumsphasen angewendet werden, um den spezifischen Anforderungen der Pflanzen gerecht zu werden.

 

Alles zum Thema vertikales Hydroponics


 

Bio Samen für Hydroponik Systeme

Für den Anbau von Pflanzen in Hydroponik-Systemen bieten wir spezielle Bio-Saatgut-Mischungen, die sich optimal für den Einsatz in solchen Anlagen eignen. Diese Samen sind oft von zertifizierten Bio-Bauernhöfen oder Unternehmen, die sich auf die Produktion von Bio-Saatgut spezialisiert haben. 

Die Vorteile von Bio-Saatgut für Hydroponik-Systeme liegen auf der Hand: Es ist nicht nur frei von Pestiziden und anderen schädlichen Chemikalien, sondern enthält auch keine GVOs oder anderen künstlichen Zusatzstoffe. Dadurch ist es besonders gesund und kann ohne Bedenken verzehrt werden.

Darüber hinaus bieten Bio-Saatgut-Mischungen oft eine größere Vielfalt an Pflanzenarten und -Sorten, als konventionelles Saatgut. Das ist besonders wichtig, wenn man unterschiedliche Arten von Pflanzen in seinem Hydroponik-System anbauen möchte.

Bei der Anzucht von Bio-Samen für Hydroponik-Systeme sollte man darauf achten, dass man die Samen vor dem Einsetzen in das System vorkeimt. Dadurch wird die Keimungsrate verbessert und die Pflanzen können schneller wachsen. Einige Hersteller bieten auch spezielle Starter-Kits an, die alle notwendigen Utensilien und Anleitungen für die erfolgreiche Anzucht von Bio-Samen in Hydroponik-Systemen enthalten.

Insgesamt kann man sagen, dass Bio-Saatgut eine gute Wahl für alle ist, die sich für den Anbau von Pflanzen in Hydroponik-Systemen interessieren. Es ist gesünder und nachhaltiger als konventionelles Saatgut und bietet eine größere Vielfalt an Pflanzenarten und -sorten. Wenn man beim Anbau auf Bio-Saatgut setzt, kann man sicher sein, dass man gesunde und leckere Pflanzen erntet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Anzucht von Pflanzen für ein Hydroponik System.      

Anleitung für Anfänger

Herzlich Willkommen zu unserem Blog über die Anzucht von Pflanzen für ein Hydroponik System. In diesem Artikel möchten wir Ihnen eine Schritt-für-Schritt Anleitung geben, wie Sie als Anfänger erfolgreich Pflanzen in einem Hydroponik System anbauen können.

Schritt 1: Planung und Vorbereitung

Bevor Sie mit der Anzucht von Pflanzen beginnen, sollten Sie sich folgende Gedanken  machen. Welche Pflanzen möchten Sie anbauen?  Welche Art von Licht und Nährstoffen werden benötigt? Eine gute Planung und Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg.

Schritt 2: Auswahl der Pflanzen

Die Auswahl der Pflanzen ist ein wichtiger Faktor bei der Anzucht in einem Hydroponik System. Es gibt einige Pflanzen, die besser geeignet sind als andere. Vor allem schnell wachsende und kleinere Pflanzen sind ideal. Dazu gehören zum Beispiel Kräuter, Salate, Tomaten oder Gurken.

Schritt 3: Vorbereitung der Anzuchtstation.

Bevor Sie Ihre Pflanzen in das Hydroponik System einsetzen, müssen Sie das System vorbereiten. Füllen Sie das Reservoir mit Wasser und fügen Sie die entsprechenden Nährstoffe hinzu. Stellen Sie sicher, dass das System richtig eingestellt und funktionstüchtig ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 4: Aussaat der Samen

Jetzt können Sie Ihre Samen aussäen. Legen Sie die Samen in kleine Löcher oder Blöcke aus Cocos Substrat und setzen Sie diese in einen "Pflanzenhalter" ein. Stellen Sie sicher, dass die Samen ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden.  Dabei ist es wichtig zu beachten, ob es sich um Lichtkeimer oder Dunkelkeimer handelt. Lichtkeimer, die sehr kleine Samen haben, werden nur leicht abgedeckt, während Dunkelkeimer, meist größere Samen, etwa 1-2 cm tief eingesetzt werden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 5: Der Keimling

Nach ein paar Tagen sollten die Samen keimen und die ersten Triebe erscheinen. Überwachen Sie das Wachstum der Pflanzen sorgfältig und stellen Sie sicher, dass sie ausreichend Licht und Nährstoffe erhalten. Entfernen Sie gegebenenfalls unerwünschtes Unkraut oder beschädigte Pflanzen.

 

Schritt 6: Die Aufzucht

Sobald die Keime  ( Setzlinge) groß genug sind, entnehmen Sie den Pflanzeneinsatz und geben Sie diesen in den Hydropon. Beachten sie dabei das die Pflanze später auch genügend Platz für das Wachstum hat. Sie haben bei dem Hydropon auch die Möglichkeit durch ein Erweiterungsmodul die Abstände der einzelnen Pflanzenhalter je nach Anforderung zu erweitern.

 

Fazit

Die Anzucht von Pflanzen in einem Hydroponik System erfordert einiges an Planung und Vorbereitung, aber mit der richtigen Anleitung und etwas Geduld können auch Anfänger erfolgreich sein. Achten Sie auf ausreichend Licht und Nährstoffe, überwachen Sie das Wachstum der Pflanzen und ernten Sie rechtzeitig, um eine reiche Ernte zu erzielen. Viel Spaß beim Anbau Ihrer eigenen Pflanzen in einem Hydroponik System!

 

Paprika im Hydroponik System

 

Paprika ist eine flexible Pflanze, die in einer Vielzahl von Anbausystemen erfolgreich angebaut werden kann. Eine der beliebtesten Methoden, Paprika anzubauen, ist das Anpflanzen in einem vertikalen Hydroponik-System. Hierbei wird ein spezielles, mehrstöckiges System verwendet, um mehr Pflanzen in einem begrenzten Raum anbauen zu können. Der Anbau von Paprika in einem vertikalen Hydroponik-System bietet viele Vorteile. Einer der größten Vorteile ist, dass Paprika in einem solchen System leichter angebaut werden können, da viele Faktoren, die normalerweise den Anbau von Paprika beeinträchtigen, ausgeschaltet sind. Zum Beispiel ist die Erde nicht erforderlich, was den Anbau wesentlich einfacher und effizienter macht. Des Weiteren sind Pflanzen in einem vertikalen Hydroponik-System leichter zu wässern, da das Wasser direkt zu den Pflanzenwurzeln transportiert wird, anstatt sich durch die Erde zu bewegen. Ein weiterer Vorteil des Anbaus von Paprika in einem vertikalen Hydroponik-System besteht darin, dass die Pflanzen eine höhere Erntemenge erzielen können, da sie mehr Platz haben, um sich auszubreiten. Darüber hinaus können Pflanzen in einem vertikalen Hydroponik-System leichter kontrolliert werden, da sie direkt angeschlossen sind, wodurch die Kontrolle der Nährstoffe und der Wasserversorgung erleichtert wird. Wenn Sie ein vertikales Hydroponik-System verwenden, um Paprika anzubauen, sollten Sie einige Dinge beachten. Zunächst müssen Sie sicherstellen, dass das Hydroponik-System ausreichend viel Wasser bereitstellt, um die Pflanzen zu versorgen. Zweitens müssen die Nährstoffe regelmäßig aufgefüllt werden, um die Pflanzen gesund und produktiv zu halten. Drittens müssen Sie das System regelmäßig sauber halten, um die Pflanzen vor Schädlingen und Krankheiten zu schützen. Wenn Sie all diese Aspekte berücksichtigen, können Sie eine erfolgreiche Ernte von Paprika in einem vertikalen Hydroponik-System erwarten. Mit der richtigen Pflege und den richtigen Bedingungen können Sie eine Vielzahl von Paprika ernten, die Ihnen und Ihrer Familie viele Freude bereiten werden.


 

Schädlingsbekämpfung und Krankheitsprävention 

 

In der Hydroponik ist es wichtig, Schädlinge und Krankheiten zu verhindern und zu bekämpfen, um gesunde Pflanzen und eine gute Ernte zu gewährleisten. In diesem Kapitel werden wir verschiedene Strategien und Techniken zur Schädlingsbekämpfung und Krankheitsprävention untersuchen.

 

Hygiene: Die erste und wichtigste Methode zur Prävention von Krankheiten und Schädlingen ist die Hygiene. Es ist wichtig, Ihre Anlage regelmäßig zu reinigen und alle abgestorbenen Pflanzenteile oder anderes organische Material zu entfernen, da dies ein Nährboden für Krankheiten und Schädlinge sein kann.

 

Nützlinge: Ein weiterer Ansatz zur Schädlingsbekämpfung ist der Einsatz von nützlichen Insekten und anderen Organismen, die die schädlichen Schädlinge bekämpfen. Diese Methode ist umweltfreundlich und kann sehr effektiv sein, um eine Schädlingspopulation unter Kontrolle zu halten.

 

Natürliche Pestizide: Es gibt eine Vielzahl von natürlichen Pestiziden, die verwendet werden können, um Schädlinge abzuwehren oder zu bekämpfen, ohne die Umwelt oder Ihre Pflanzen zu schädigen. Beispiele hierfür sind Neemöl, Pyrethrum und Essiglösungen.

 

Chemische Pestizide: Chemische Pestizide sollten nur als letzter Ausweg verwendet werden, da sie nicht nur schädliche Schädlinge, sondern auch nützliche Insekten und andere Organismen töten können. Wenn Sie sich für den Einsatz von chemischen Pestiziden entscheiden, sollten Sie sicherstellen, dass Sie alle Anweisungen auf dem Etikett genau befolgen.

 

Überwachung: Eine regelmäßige Überwachung Ihrer Anlage kann dazu beitragen, Schädlinge und Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. Es ist wichtig, Ihre Pflanzen auf Veränderungen in Farbe, Form oder Größe zu beobachten und die Blätter, Stängel und Wurzeln auf Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten zu untersuchen.

  

Insgesamt ist die Schädlingsbekämpfung und Krankheitsprävention ein wichtiger Aspekt der vertikalen Hydroponik. Durch die Umsetzung der oben genannten Strategien und Techniken können Sie Ihre Pflanzen gesund und frei von Schädlingen und Krankheiten halten und eine reiche Ernte erzielen. 

 

Eine der besten Methoden zur Schädlingsbekämpfung in der Hydroponik ist die Vorbeugung. Dies kann durch den Einsatz von sterilen Medien, kontrollierte Belüftung und den Einsatz von Insektenschutznetzen erreicht werden. Es ist auch wichtig, ein gutes Hygienemanagement zu haben, einschließlich der Reinigung und Desinfektion von Ausrüstung und Systemen. Es ist auch wichtig, die Ursache des Schädlingsbefalls zu ermitteln, um zukünftige Infektionen zu vermeiden. Ein schlechtes Hygienemanagement, ein Ungleichgewicht in den Nährstoffen oder ein Mangel an Licht oder Luftzirkulation können Ursachen sein, die behoben werden müssen, um zukünftige Schädlingsprobleme zu vermeiden.

 

Mit einer Kombination aus präventiven Maßnahmen, biologischen Kontrollen und natürlichen Pestiziden kann jedoch ein effektiver Schutz gegen Schädlinge in hydroponischen Systemen erreicht werden.

 

 

Was ist Bioponik


Bioponik erfordert eine höhere Aufmerksamkeit als herkömmliche hydroponische Anbautechniken. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie zeitaufwändiger ist, sondern nur, dass man öfter genauer hinsehen und nicht nur auf pH- und EC-Werte vertrauen muss. Obwohl diese Werte immer noch wichtig sind, werden im Folgenden die wichtigsten Regeln für eine erfolgreiche Bioponik mit General Organics Thrive erläutert.

 

Stellen Sie sich die Bioponik als eine symbiotische Beziehung zwischen "Gärtner", Kleinstlebewesen und Pflanzen vor. Im Wasser, wo die schützende Pufferwirkung der Erde fehlt, herrschen Bedingungen, die nützlichen Mikroorganismen das Leben schwer bis unmöglich machen. Selbst an Wurzeln oder im Substrat angesiedelt leiden sie unter plötzlichen Temperatur-, pH- und EC-Wert-, Luftfeuchte- und Sauerstoffschwankungen in ihrer Umgebung. Abrupte Veränderungen dieser Art zu vermeiden ist in der Bioponik der Schlüssel zum Erfolg.

 

Nützliche Mikroben (möglichst BM oder Trikologic) kann man alle entweder auf das feuchte Substrat – Steinwolle, Kokosfaser oder Perlit – spritzen oder bei einem System mit Rezirkulation direkt in die Nährlösung geben; man wiederholt den Vorgang anschließend alle 6 bis 8 Wochen und bei substratfreien Systemen auch nach der zweiten Woche. Dosierhinweise finden Sie auf den betreffenden Produktseiten. In vollkommen substratfreien Systemen muss man den Mikroben jedoch gerade im Anfangsstadium eine zusätzliche Lebensgrundlage bieten. Diese Aufgabe übernimmt ein so genannter Biofilter, der in diesem Fall jedoch nicht zur Reinigung der Nährlösung eingesetzt wird, sondern als Trägermaterial, auf dem sich nützliche Mikroorganismen vermehren, um sich anschließend an den Pflanzen und im System anzusiedeln. 

 

Es gibt viele Sorten von Tomaten, die für den Anbau in Hydroponik-Systemen geeignet sind. 

 

Hier sind einige der besten Sorten:


"Beefsteak": Diese Sorte produziert große, saftige Früchte und ist eine gute Wahl für den Anbau in Hydroponik-Systemen.


"Cherrytomate": Diese kleinen, süßen Tomaten sind perfekt für den Anbau in Hydroponik-Systemen geeignet und können in größeren Mengen produziert werden.


• "Roma": Diese Sorte produziert längliche Tomaten, die sich gut für den Einsatz in Saucen und Pastagerichten eignen. Sie ist auch eine gute Wahl für den Anbau in Hydroponik-Systemen.


"Better Boy": Diese Sorte ist eine robuste, ertragreiche Pflanze, die in Hydroponik-Systemen gut gedeiht und große, saftige Tomaten produziert.


"Celebrity": Diese Sorte ist resistent gegen viele Krankheiten und produziert eine Fülle von mittelgroßen Tomaten.


"Early Girl": Diese Sorte produziert früh in der Saison große, fleischige Tomaten, die perfekt für den Anbau in Hydroponik-Systemen geeignet sind.

 

 

Wichtige Tipps für den Anbau von Tomaten in einem Hydroponik- System:

 

Wahl der richtigen Sorten: Wählen Sie Sorten aus, die für den Anbau in Hydroponik-Systemen geeignet sind und nicht zu groß werden, um Platz zu sparen. 


• Nährstofflösung: Die Nährstofflösung ist der wichtigste Faktor bei der erfolgreichen Aufzucht von Tomaten in einem Hydroponik-System. Eine ausgewogene Lösung mit Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie Spurenelementen wie Eisen, Mangan und Zink ist wichtig.


• pH-Wert: Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 und 6,5 liegen. Ein pH-Wert außerhalb dieses Bereichs kann die Aufnahme von Nährstoffen durch die Pflanzen beeinträchtigen.


• Temperatur: Die optimale Temperatur für Tomaten liegt zwischen 20 und 27 Grad Celsius.


• Beleuchtung: Die meisten Hydroponik-Systeme erfordern eine zusätzliche Beleuchtung, um das Wachstum der Pflanzen zu fördern. LED-Lampen mit einem Spektrum von 400-700 nm sind ideal.


• Luftzirkulation: Stellen Sie sicher, dass das Hydroponik-System eine ausreichende Luftzirkulation hat, um das Wachstum der Pflanzen zu fördern und Schimmelbildung zu vermeiden.


• Unterstützung: Da Tomaten eine Unterstützung benötigen, um aufrecht zu bleiben, sollten Sie ein Gitter oder Netz verwenden, an dem die Pflanzen entlang wachsen können.


• Ernte: Tomaten sollten geerntet werden, wenn sie vollständig ausgereift sind, um den besten Geschmack und die beste Textur zu gewährleisten.

 

 

Tomaten im Hydropon

Alles zum Thema Wachstum Lampe

Was sind LEDs und wie funktionieren sie?

LEDs (Light Emitting Diode) sind kleine elektronische Bauteile, die aus zwei verschiedenen Arten von Halbleitermaterial bestehen, von denen das eine, eine negative Ladung hat, und das andere eine positive Ladung aufweist.

Wenn Spannung über eine LED angelegt wird, beginnt elektrischer Strom durch sie zu fliessen, wodurch Elektronen beginnen zu kollidieren und Energie in Form von Photonen, Lichtquanten, in einem Prozess freisetzen, der Rekombination genannt wird.

Die ersten LEDs hatten eine relativ geringe Lichtleistung und eine begrenzte Auswahl an Farben, während moderne LEDs eine hohe Helligkeit haben und in verschiedenen Farben im sichtbaren, infraroten und ultravioletten Spektralbereich erhältlich sind

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Was sind LED-Wachstumslampen?

Wie der Name schon sagt, sind LED-Pflanzenlichter Leuchten, bei denen LED-Chips auf moderne und effiziente Weise eingesetzt werden, um Licht für das Pflanzenwachstum zu erzeugen.

LED-Wachstumslampen gibt es in vielen Formen und Grössen, aber als die wesentlichsten Einheiten von LED-Wachstumslampen haben LED-Chips den grössten Einfluss auf die Qualität des Lichts, d.h. auf das Spektrum (Farben) und den erzeugten Photonenfluss («Helligkeit»).

Da Hersteller von LED-Wachstumslampen die LEDs auswählen können, die sie in ihren Lampen verwenden, ist es wichtig zu verstehen, welche Art von LED-Wachstumslampen am besten für die spezifische Anwendung geeignet ist.

Einer der Vorteile von LED-Zuchtleuchten, im Vergleich zu traditionellen Beleuchtungslösungen ist die Fähigkeit, das Licht auf die Bedürfnisse der Pflanzen abzustimmen.

 

Was ist die Wirkung von LED Grow Lampen auf Pflanzen?

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass bestimmte Farben das Pflanzenwachstum beeinflussen und die Wurzel- und Blütenbildung (blaue und rote Lichtspektren) beeinflussen, was praktisch bedeutet, dass die meisten Pflanzensorten einen normalen Wachstumszyklus durchlaufen, wenn sie sowohl blauem als auch rotem Licht ausgesetzt werden.

Die Hinzufügung anderer Farben zum Spektrum, wie z.B. Grün, Tiefrot und Tiefblau, unterstützt diesen Prozess, indem den Pflanzen mehr Informationen über ihre Umgebung gegeben werden, was insgesamt zu qualitativ hochwertigeren Pflanzen führen kann.

Ein Spektrum, das alle Farben enthält, wird als Vollspektrum bezeichnet und ähnelt weitgehend dem Sonnenlicht.

Wenn es einen hohen Grünanteil hat, erscheint das Licht für das menschliche Auge weiss, und obwohl es kein entscheidender Faktor für das Pflanzenwachstum ist, erleichtert es doch die Arbeit um diese Lichter herum und ermöglicht die visuelle Inspektion der Pflanzen.

 

Welche Lichtfarbe?

Ihre Pflanze wird mit Sicherheit sowohl blaues als auch rotes Licht benötigen. Wie Sie sich vielleicht an früherer Stelle in diesem Artikel erinnern, werden die blauen Lichter die Entwicklung der Vegetation Ihrer Pflanze fördern. Rote Lichter bringen Ihre Pflanze zum Blühen.

Was ist mit weissem Licht? Sie können es als zusätzliche Quelle nutzen, um die Pflanzen wachsen zu lassen, aber nicht von allein.

Die Lichtwellenbänder, die Pflanzen für ihr Wachstum benötigen, sind auch für das menschliche Auge sichtbar.

Dieser Bereich, gemessen in Nanometern, beginnt bei 380 Nanometern und reicht bis zu etwa 720 Nanometern. Rotes Licht kommt bei 690 Nanometern und blaues Licht bei etwa 450 Nanometern herein.

Wenn Sie LED-Zuchtlichter für diese Farben verwenden, dann ist, wie wir bereits erwähnt haben, etwas weißes Licht gut. Es erleichtert die Arbeit an den Pflanzen und man sieht allfällige Veränderungen an den Pflanzen besser.

 

Kann auch nur weißes Licht verwendet werden?

 

Dieses Licht erzeugt nur Wellenlängen zwischen 450 und 550 Nanometer.. Wenn Sie also ausschließlich weißes Licht verwenden, werden Ihre Pflanzen nicht wirklich wachsen.

 

Wie reagieren Pflanzen auf verschiedene Lichtfarben?

Ultraviolett: Ist eine Schutzmassnahme bei hohen Lichtverhältnissen und Anregung von insektenabweisenden Chemikalien. Verstärkt die Pigmentansammlung in den Blättern, beeinflusst die Blatt- und Pflanzenmorphologie.

Blau: Signal für fehlende Nachbarn, keine Notwendigkeit, um Licht zu konkurrieren. Stimuliert die Öffnung der Stomata, die Hemmung der Stängelverlängerung, dickere Blätter, die Orientierung am Licht und die photoperiodische Blüte.

 

Was sind die Stomata?

Die Spaltöffnungen der Epidermis werden Stomata genannt. Die Stomata dienen zum internen und externen Gasaustausch einer Pflanze. Sie besteht aus zwei Schliesszellen, die um eine Öffnung in der Blattunterseite angeordnet sind.

 

Was ist die Epidermis?

Die Epidermis ist das primäre Abschlussgewebe von Sprossachse und Blättern bei höheren Pflanzen. Also wie beim Menschen vergleichbar mit der Haut.

 

Was ist die Photoperiode bei Pflanzen?

Die Photoperiode oder die unterschiedliche Zelldehnung, die ein Pflanzenorgan als Reaktion auf blaues Licht zeigt, bietet der Pflanze ein Mittel zur Optimierung der photosynthetischen Lichteinfangleistung im Luftbereich und der Wasser- und Nährstoffaufnahme in den Wurzeln.

Die tägliche Belichtungszeit (Photoperiode), bestimmt, ob bestimmte Gestaltänderungen oder biologische Aktivitäten stattfinden können oder nicht.

Grün: Signal der Nachbarn, Konkurrenz um Licht. Reaktionen entgegengesetzt zu blauem Licht; Stomatalverschluss, einige Schattenvermeidungssymptome, verstärkte Photosynthese in tieferen Zellschichten.

Rot: Fehlen des Nachbarn-Signals. Hauptkomponente, die für die Photosynthese benötigt wird, Hemmung der Stammdehnung, Signallicht

Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass verschiedene Pflanzen unterschiedlich auf verschiedene Lichtbehandlungen reagieren (sogar verschiedene Stämme der gleichen Pflanze).

Darüber hinaus kann eine Pflanze in der Blütephase eine andere Lichtbehandlung erfordern als im vegetativen Stadium.

Wenn es um das Licht selbst geht, können unter anderem folgende Parameter verändert werden:

  • Lichtspektrum (die Kombination der Farben, die zur Erzeugung des Lichts verwendet werden)
  • Photoperiode (Anzahl der Stunden, die eine Pflanze innerhalb einer 24-Stunden-Periode dem Licht ausgesetzt ist)

Das heisst, Profi Anwender von LED-Wachstumslampen sollten bei der Anzucht von Nutzpflanzen einen massgeschneiderten Ansatz verfolgen, da jede Pflanzenart unterschiedliche Bedürfnisse hat.

In der Praxis bedeutet dies, dass Versuche durchgeführt werden müssen, bevor man in die Grossproduktion geht.

Eine Alternative dazu ist der Kauf der LED-Wachstumslampen von Firmen, die sich der Forschung verschrieben haben und diese Daten ihren Kunden zur Verfügung stellen.

Für den Hobby Anwender reichen in der Regel die rot/blauen LED Pflanzenlichter. Die meisten nutzen die LED Grow Lampen für die Anzucht im Hause, um so einen Wachstumsvorsprung zu haben, wenn die Zeit für die Anpflanzung im Freien kommt.

 

Geschichte der Wachstumslampen

In ihrem Anfangsstadium wurde die LED-Technologie als eher unpraktisch und kostenineffizient wahrgenommen. Mit den neuesten technologischen Fortschritten ist die Produktion von LED-Wachstumslampen kosteneffizient geworden.

Zudem erleichterte die Palette der verfügbaren LED-Chip-Typen die Entwicklung einer effizienteren Pflanzenzuchtindustrie.

Wenn sie mit den traditionellen HPS-Systemen (HPS = High-Pressure-Sodium) eingesetzt werden, gewinnen LEDs in Bezug auf die Energieeffizienz, die Qualität der angebauten Pflanzen und die Umweltfreundlichkeit.

LEDs sind einfache, aber leistungsstarke, energieeffiziente Pflanzenwachstumslampen im Vergleich zu den überwiegend verwendeten HPS-Lampen, die allmählich als sperrig, aber weniger robust sind.

HPS-Lampen haben eine kürzere Lebensdauer, was sie auf lange Sicht teurer macht. Die von HPS-Lampen abgegebene Wärme ist in Gewächshäusern manchmal gut und effektiv, macht sie aber für vertikale Betriebe oder Wachstumskammern praktisch unbrauchbar.

LEDs schalten schneller, sind viel kleiner in der Grösse und werden als vorteilhafter für die Umwelt empfunden.

Darüber hinaus geben LED-Wachstumslampen weniger Wärme ab, was sich auf den Feuchtigkeits- und Nährstoffbedarf der Pflanzen auswirkt.

Die geringe Wärmemenge, die abgegeben wird, wird nach oben und weg von den Pflanzen abgegeben, im Gegensatz zu HPS, wo die Wärme direkt auf die Pflanzen geht, wodurch die Oberflächentemperatur der Blätter erhöht und die Pflanzen manchmal verbrannt werden.

Das sind die Vorteile von LEDs im Vergleich zu den herkömmlichen HPS-Lampen:

– Sparsamer Stromverbrauch – LED-Wachstumslampen verbrauchen bis zu 50% weniger Energie, als HPS-Systeme. Die Zukunft wird eine noch höhere Ernergieeffizienz bringen.

– Längere Lebensdauer/Lampenhaltbarkeit – LEDs haben im Vergleich zu den HPS-Lampen eine längere Lebensdauer. LEDs könnenr bis zu 8 Jahre halten (was 50 000 Betriebsstunden entspricht), im Vergleich von ca. 1 Jahr der HPS Lampen.

– Geringerer Platzbedarf – die LED-Wachstumslampen können näher an die Pflanzen gesetzt werden. Wodurch weniger Licht an anderer Stelle verloren geht.

– Energieeffizienz – mit LED-Wachstumslampen ist es möglich, das Spektrum zu optimieren, indem die Energie auf die Wellenlängen (Farben) konzentriert wird, die für die jeweilige Anwendung und Pflanze am vorteilhaftesten sind

– Brandsicherheit – da LEDs im Vergleich zu den herkömmlichen HPS-Lampen weniger warm werden, sind sie sicherer in der Anwendung

– Dimmen – während die meisten HPS-Lampen die volle Lichtintensität nutzen, können LED-Growlights sogar mit einer Fernbedienung oder über eine App gedimmt werden und sind daher einfacher zu handhaben.

– Bessere Ernten – verschiedene Versuche haben gezeigt, dass LED-Leuchtmittel im Vergleich zu HPS-Leuchtmitteln zu besseren Ernten führen, da die Pflanzen grösser werden und schneller wachsen.

– Mehr Sicherheit im Gewächshaus – aufgrund der Tatsache, dass weniger Wärme abgestrahlt wird und dass UV-Licht in LED-Lampen hinzugefügt werden kann, besteht eine geringere Wahrscheinlichkeit für Bakterien- und Schimmelbildung, was in der Folge weniger Pestizide und weniger Umweltverschmutzung bedeutet.

 

Rot/blau oder Vollspektrum Pflanzenlicht?

Wenn die Grow Lamps im Gewächshaus eingesetzt werden, um das fehlende Licht bei schlechtem Wetter auszugleichen oder bei kurzen Tagen im Winter die Lichtdauer zu erweitern, reicht die rot/blau Variante.

Wenn die Sonne scheint und die LEDs eingeschaltet sind, werden die Pflanzen dem vollen Spektrum ausgesetzt.  Denken Sie daran, dass LED Licht im Gewächshaus nur als Ergänzung dient.

Die meisten kommerziellen Gewächshausanbauer, die in Beleuchtung investieren, investieren nur in zusätzliches Licht.

Das bedeutet, dass sie die meiste Zeit des Jahres ihre Gewächshausbeleuchtung nicht oder nur für eine kurze Tageszeit nutzen.  Stattdessen verlassen sie sich darauf, dass die Sonne die meiste Energie für die Pflanzen liefert.

Die Wissenschaft unterstützt die Tatsache, dass die Farben, die von Pflanzen am meisten absorbiert werden, um die Photosynthese zu fördern, rot und blau sind.

Das bedeutet, dass die übrigen Lichtfarben eine höhere Lichtintensität benötigen, um die gleichen Photosynthesestufen auszulösen, die von roten und blauen LEDs erreicht werden.

Die Photosynthese ist der wichtigste Prozess bei Pflanzen, der Wachstum und Entwicklung steuert. Durch die Verwendung von rotem und blauem Licht können Sie sicher sein, dass Sie auf der sicheren Seite sind.

Wenn die LED-Lampen ausschliesslich Indoor und bei Hydroponic Systemen eingesetzt werden, da könnte es sich lohnen Voll-Spektrum Pflanzenlichter und evtl. UV LED’s einzusetzen.

 

Wichtige Pflanzenlicht Definitionen:

Zusätzliches Licht

Eine Strategie, die in der kommerziellen Gewächshausproduktion verwendet wird, um die Pflanzenproduktion in Zeiträumen mit geringer Sonneneinstrahlung durch Hinzufügen von Photonen aus elektronischen Beleuchtungskörpern zu steigern.

 

Tageslicht-Integral

Beschreibt die Anzahl der photosynthetisch aktiven Photonen, die über einen Zeitraum von 24 Stunden an ein bestimmtes Gebiet abgegeben werden. Diese Variable ist besonders nützlich, um die Lichtumgebung von Pflanzen zu managen.

 

Lichteffizienz

Beschreibt die Lichteffizienz:  Die geeignete Metrik für die Beleuchtung von Pflanzen ist die photosynthetische Photonenausbeute (PPE).

Dies ist die PAR-Photonenausgabe (Einheit von Mikromol pro Sekunde, oder μmol-s-¹) geteilt durch die Eingangsleistung (Watt, oder W) zur Erzeugung dieses Lichts.

So wird die Einheit zu μmol-s-¹-W-¹, und da ein Watt (W) gleich einem Joule pro Sekunde (J-s-¹) ist, kann das Verhältnis vereinfacht werden zu μmol-J-¹ (μmol pro Sekunde/Joule pro Sekunde).

 

Wie lange sollten Pflanzenlampen brennen?

Für die meisten Pflanzen gilt: Zehn bis 14 Stunden lang sollte die Pflanzenleuchte sie mit Licht versorgen. (Ein guter Durchschnittswert ist  rund zwölf Stunden). Manche Zimmerpflanzen bilden zwar Ausnahmen, aber wer vor allem säen und essbare Pflanzen ernten möchte, sollte sich an diesen Werten orientieren. Wichtig ist, dass die Pflanzen in der Nacht eine Ruhepause mit Dunkelheit bekommen. Besonders bequem sind Zeitschaltuhren, mit denen die Beleuchtung - wie bei Aquarien - automatisch gesteuert wird. Manche Pflanzenleuchten haben bereits solche Timer eingebaut.

 

 

 

Die Lichtabsorption von Pflanzen durch unterschiedliche Wellenlängen des Lichts. Im tiefen Rot von etwa 730 nm wird das Wachstum der Pflanzen gesteuert.

Bild: Osram)

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